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Der Part und der Hof sind still wie das Grab, Doch brennt es von Lichtern im Saale, Die Diener stürmen hinauf und hinab, Es schwelgen die Wohner beim Male. Dort fchimmert's von Früchten, dort perlt es von Wein, Dort klingt es von rauschenden Liedern, Dort wirbeln im Tanze die reizenden Reih'n Mit blühenden Augen und Gliedern.

Dem Knaben ist irr beim bnnten Gewirr, Im Grunde tofet es wilder, O welch' ein bacchantisches tolles Geschwirr Verwilderter üppiger Bilder! Da sieht er ein seeliges Müdchengcsicht, Sie winlt ihm mit lachendem Munde. Großmütterchen, ruft er, du lögest nicht! Ein Sprung und «r sinket zum Grunde.

Es tum der Morgen so feucht von den Höh'n, Es ging durch den Wald ein Geflüster, Durch's Seeschilf klang unheimlich Getön, Der Fischer naht angstvoll und düster. In der Mitte des See's schwamm leer ein Kahn- O furchtbare Ahnung entweiche! Er zieht die geworfenen Netze an, Drin hebt «r des Kindes Leiche.

Leis auf den Nergwald sinket die Nacht, Der See liegt tief im Dunkeln. Wer nur in der Fifcherhütte noch wacht? Es ist eines Lichtleins Funkeln. Großmütterchen betet den Ütosenkranz In der stillen nieder« Stube; Auf der Nähre liegt bei der Lampe Glanz Der todte Fifchcrbube.

Dtl Van« i»5 Drohlthal.

Nachdem wir genug uns haben erzählen lassen von der histo­rischen, sowie von der Sagen-Geschischte des Laacher See's, wollen wir unsere Wanderung wieder aufnehmen. Vom Kloster führt an der westlichen Seite des See's nahe am Ufer vorbei ein Weg und bringt uns an das nordliche Gestade. Viel lohnender ist es aber, statt den Weg zu verfolgen, auf einem Kahne sich in nördlicher Richtung über den See rudern zu lassen. Eine prächtige Fahrt,