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linge freuen sich, ihre Nachkommen der tüchtigen und christlichen Zucht und Leitung anvertrauen zu können, unter welcher sie einst selber gestanden und sich wohl befunden haben.

Die im Jahre 1841 gegründete, von Herrn Rektor Götz damals geleitete mit 3 besoldeten Lehrern besetzte Sonntags­schule für Handwerker erfreut sich stets eines ziemlich zahlreichen Besuches, namentlich aus den umliegenden Ortschaften. Seit 2 Jahren ist die Bauzeichenklasse der städtischen Fortbildungsschule damit verbunden und der Eonntagsschule dadurch eine Unter­stützung seitens der Stadt gesichert.

Das Gymnasium ist aus der höheren Bürgerschule, welche Prognmnasialeinrichtung besaß, entstanden. (Seite 136.) Um 1. Oktober 187? wurde das Progymnasium zu einem voll­ständigen Gymnasium erweitert. Der erste Direktor desselben war Dr. Barth, vorher Oberlehrer am König!. Wilhelmsgym- nasium zu Verlin. Der bisherige Rektor Götz blieb der Anstalt als Rektor und Dirigent der Realklassen erhalten. Im Herbste 1881 schied derselbe nach 43 jähriger Thätigkeit (seit 1838) aus seinem Amte und trat in den wohlverdienten Ruhestand.

Am I. Juli 1883 trat der zweite Direktor Wilhelm Wegehaupt in sein Amt, nachdem Dr. Barth zum Direktor des Elberfelder Gymnasiums gewählt worden war. Unter ihm wurde das Gymnasium vom Staate übernommen (1. Oktober 1885) und durch einen Umbau bedeutend vergrößert und ver­schönert. Als er am 1. April 1890 nach Kiel als Direktor des dortigen König!. Gymnasiums versetzt wurde, folgte als dritter Direktor der Professor Dr. Vogt, der dies Amt noch gegen­wärtig führt. Das mit dem Gymnasium verbundene Proreal­gymnasium hat die drei untern Klassen VI. V. IV. mit dem Gymnasium gemeinsam und entläßt seine Zöglinge aus II d mit dem Zeugnis für den einjährig-freiwilligen Militärdienst.

Die durchschnittliche Echülerzahl beträgt im Gymnasium 250, im Prorealgymnasium 50. Als Lehrer wirken an der Anstalt: 1 Direktor, 5 Oberlehrer, 7 ordentliche Lehrer, 1 Zeichen­lehrer, 2 wissenschaftliche Hilfslehrer.

Im Jahre 1869 trat eine Gesellschaft (Genossenschaft) zu­sammen, welche sich die Gründung und Unterhaltung einer hühe-

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